
Kriegsverbrecher Netanyahu erhält die volle Unterstützung Deutschlands, um weiterhin Siedlungen zu bauen und unschuldige palästinensische Zivilisten zu ermorden. Bundeskanzler Merz sprach in seinem letzten Treffen von einer besonderen Freundschaft.
Es wird Zeit zu erkennen: Deutsche Medien sind weit weg von gewissenhafter Berichterstattung
Es gibt Supermärkte, Modegeschäfte und Onlinehändler, die in bildgewaltiger Kreativität mit dem Begriff der Vielfalt werben und dabei bewusst auf die gesellschaftspolitische Assoziation innerhalb der Zielgruppe setzen, um sich einem Hype anzuschließen, den sie als marketingstrategisches Allheilmitteln betrachten. Man möchte vorgeben, die Grundsteine des freiheitlich-demokratischen Lebens zu kennen. Nun ist es so, dass nicht nur das PR-Marketing, sondern auch der deutsche Journalismus sich für die Speerspitze der Gewissenhaftigkeit halten und sich selbst als Gestalter und Sicherer der politisch korrekten Sichtweise der Dinge sehen. Daraus entsteht eine schmierig-opportunistisches Geschwafel aus kollektiv-kapitalistisch-publizistischem Lobgesang ohne echte Identität und ohne markanten Erkennungswert, der den ethischen Sinn dieses Begriffs total übergeht. Was uns so groß durch Plakate, Online-Werbungen und allzu nervige politische Floskel in die Ohren brüllt ist in Wahrheit unausgereift, gestellt und in ihrer Wirkungsweise hochgradig isoliert und interessengeleitet. Jeder Konflikt im Nahen Osten ist in der Lage, dieses deutsche Verständnis von Menschenwürde nach Genehmen umzudefinieren. Während Berichte über grausame Angriffskriege und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Israel die Nachrichten und Social-Media-Plattformen beschäftigt, scheint sich Deutschland in Sachen Demokratieverständnis vollständig neu zu erfinden. Mord an Kindern und Frauen ist nun ein berechtigter Ausdruck des Existenzrechts Israels und jede Kritik, die auch mal zurecht scharf ausfällt, antisemitisch. In keinem anderen Land wirkt die krampfhaft daherkommende Diversitäts-Kultur derart überfordert, aggressiv und vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Position Deutschlands vollkommen realitätsfern. Der deutsche Bundeskanzler trifft den international gesuchten Kriegsverbrecher Netanyahu und spricht über Freundschaft zwischen Israel und Deutschland. Es wird gelacht und gespaßt. Kein Wort über die weit mehr als 80.000 ermordeten Frauen und Kinder, kein Wort über die israelischen Anschläge auf Ärzte, Krankenhäuser und Flüchtlingslager. Was wir derzeit erleben, ist ein verlogenes Theater aus politischer Selbstdarstellung und feigem Versteckspiel. Die deutsche Berichterstattung hat ein weiteres Mal bewiesen, dass sie kaum in der Lage ist, die weltweit erschütternden Entwicklungen unerschrocken, unbefangen und mutig zu benennen. Der Vorgang in Gaza ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ausgeführt durch ein faschistisches Israel, das offen gestanden hat, Araber und Palästinenser auszulöschen. Und Mut ist es, dieses Tatsache ohne Umwege und ohne Antisemitismus-Vergleiche zu benennen.

